Der kenianische Oberste Gerichtshof hat vorübergehend neue Lizenzierungsbestimmungen für Online-Buchmacher ausgesetzt, die eine 500-fache Erhöhung der Antragskosten vorsahen. Die im Juli verhängte gerichtliche Aussetzung verhindert, dass die nationale Aufsichtsbehörde neue Genehmigungen oder Verlängerungen bearbeitet, bis zur nächsten geplanten Verhandlung am 21. September.
Gebührenstruktur und Registrierungsstatus
Nach dem vorgeschlagenen Rahmenwerk würde die Standardgebühr für die Lizenzverlängerung von 200.000 KES auf 50.000.000 KES steigen. Die gerichtliche Intervention hält diese Preisänderung während der laufenden rechtlichen Überprüfung in der Schwebe. Die Aussetzung stellt die Bearbeitungsfähigkeiten nicht wieder her, sodass Betreiber mit ausstehenden Anträgen auf das Urteil im September warten müssen. Lizenzen, die während der Sperrfrist ablaufen, werden im offiziellen Register als abgelaufen erfasst. Die Abteilungen für Zahlungen und Compliance überprüfen den Status der Betreiber über dieses öffentliche Register und nicht über ausstehende Gerichtsunterlagen. Das Regulierungspaket führt zudem eine 6-prozentige Abgabe auf Werbeausgaben ein, die sich direkt nach den Marketingbudgets richtet.Der Lizenzanbieter verwaltet über 300 Genehmigungen in acht Rechtsordnungen, wobei bis heute keine Ablehnungen registriert wurden. Branchenakteure beobachten weiterhin die Registereingaben, während sie auf die endgültige Gerichtsentscheidung warten.